Wolfgang Manfred Epple, geboren 1956 in Waldkirch im Breisgau, arbeitete über 20 Jahre in der Chemiebranche, bis er 2000 den Entschluss fasste, sich völlig der Kunst zu widmen. Seit 1984 ist er Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK), Deutschland und Mitglied der "Confederation Internationale des associations d'artistes", Brüssel. Im Jahr 2000 siedelte er mit seiner Familie nach Leer/Ostfriesland um, wo er seitdem als freischaffender Maler, Graphiker und Autor arbeitet. Ausstellungen: Braunschweig, Hildesheim, Wolfenbüttel, Meine, Magdeburg, Hannover, Augsburg, Lingen, Nimes (Frankreich), Graudenz, Elbing, Marienwerder (Polen), Ameland, Bellingwolde, Zweeloo, Delfzijl, Veendam (Niederlande). Im ostfriesischen Raum: Rathaus -BBK-Landesausstellung 2010, Kreishaus in Aurich; Gemeindehaus in Ditzum, in Leer - Stadtbibliothek, Rathaus Großer Festsaal, Böke-Museum, Galerie im Borromäus-Hospital; Remels - im Rathaus, Raiba; Emden Johannes-A-Lasco-Bibliothek, Pelzerhaus, Öko-Werk; Greetsieler Zwillingsmühle; u.a. 1987 - Landesausstellung in Hannover - Sprengel-Museum, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Niedersachsen erwirbt das Ölgemälde "Ziegelei bei Gewitter". 2008 - Die Ostfriesische Landschaft erwirbt Radierungen aus dem Projekt - "Mit Liebermanns Augen/Ogen - Anders gesehen - anders gezien" Zahlreiche Gemälde und Graphiken in Privatsammlungen im In- und Ausland. "Der Blick des Malers wird durch die Erlebnisse in einer Landschaft angezogen oder durch Motive der Natur wie Früchte, Bäume, Wurzeln und Steine. Epple beherrscht die Darstellung der Weite einer Landschaft - wie z. B. in dem Gemälde "Leer, Industriehafen", 2004 - und den Nahblick, bei dem er mit der Feder oder der Radiernadel jeder Faser einer Wurzel oder Spur eines Feldsteines nachgeht - wie in der Radierung "Köcherbaumskelett, Namibia", 2003. In seiner Darstellung herrscht eine akribische Beobachtung des Erscheinungsbildes vor, dennoch vereinfacht Epple die Formen und verändert die Farbigkeit einer Landschaft auf eine besondere Weise: Die Beleuchtung und die Farbkontraste wirken unheimlich und bedrohlich. Der hohe Himmel erscheint mehr geschlossen, als in die Weite ausgedehnt. Die Gebäude ducken sich und leuchten fremdartig auf. Auch in seinen gegen- ständlichen Graphiken gewinnen die Naturformen eine unheimliche Lebendigkeit, als führten sie einen endlosen Kampf um das Überleben in der Zeit. Die Ausstellung mit den Graphiken und Gemälden Wolfgang Epples geben Anlass, sich in das Alltägliche zu vertiefen und plötzlich eine geheimnisvolle Welt zu entdecken." © Heiko Jörn, Leer 2005 Als Autor 1997 beginnt zu schreiben - "Ich und Dieter nach Afrika" - ein heiterer abenteuerlicher Reise- roman entsteht. Es folgen mehrere Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien veröffentlicht werden. Epple ist Mitglied des Arbeitskreis Ostfriesischer Autorinnen und Autoren (AK) Zeitungsporträt |
WOLFGANG M. EPPLE
Kunstmaler
& Graphiker |
- das Atelier - |
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Epple bei der Arbeit Foto: Privat |
Epple bei der Arbeit Foto: Privat |